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So viel zu erzählen....

Tut mir Leid, dass ich jetzt fast 2 Wochen nichts mehr geschrieben hab. Letzte Woche waren meine Eltern und meine Schwester hier. Da war ich natürlich kaum am PC.

Nun hole ich aber alles nach

Der langersehnte Besuch kam am Samstag 11 Uhr hier an. Nach der überschwänglichen Begrüßung wurden erstmal kistenweise bestellte und langvermisste Raritäten ausgepackt

Da gab es Apfelmus, Leberwurst, Pudding, Tee, Frischkäse, Äpfel aus Omas Garten, deutsche Kartoffeln, Thüringer Knackwurst und das wichtigste: SCHWARZBROT!!! Natürlich wurde der Süßigkeitenvorrat wieder mit Kinderschokolade und diversen Gummibärchen, sowie mit Lebkuchen aufgefüllt.

Riesig gefreut habe ich mich über die Havanaflasche samt Havanaglas Nun kann ich endlich wieder Cuba Libre genießen (was ich übrigens gerade tue *göttlich* ). DANKE, ihr Süßen!!!

Nachdem schließlich der Inhalt von zwei Taschen und Kisten in meinem Zimmer verstaut war, sind wir zum Campingplatz gefahren und es gab gutes deutsches Essen: deutsche Kartoffeln, Gartenmöhrchen und Gehacktesklops *lecker*

Abends waren wir dann bei meinen Gasteltern zum Käsefondue eingeladen *himmlisch* da meine Gastmutti Geburtstag hatte. Käsefondue ist ein typisch französisches Rezept, wenn man Gäste hat. Es geht super schnell: Man schmilzt den Fonduekäse im Topf und gibt dann Wein dazu...aber aufpassen: Es muss der Richtige sein! Da legen die Franzosen viel wert drauf Wenn alles gut verrührt ist, wird einfach Weißbrot reingetaucht...auch hier gilt Vorsicht: Wer sein Brot im Topf verliert, muss spülen


Am Sonntag sind wir dann natürlich nach Paris gefahren.

Schon die Anreise war ein Abenteuer. Wir sind nämlich mit dem Auto rein. Bis zum Pèriphérique war noch alles okay, aber dann galt es die richtige Abfahrt in dem Autowirrwarr zu finden.

Und von dort mussten wir ja dann einen Parkplatz finden...und Parken in Paris ist gar nicht einfach...man muss sehr schnell lesen können, um die ellenlangen Schilder wer hier parken darf und wer nicht und von wann bis wann, zu verstehen

Und dann muss man noch herausfinden, ob man nun bezahlen muss oder nicht...aber nicht mal die Pariser können einem da weiterhelfen

Endlich einen kostenlosen (!) Platz gefunden, gings nach Montmatre zum Weinfest. Dort gab es jede Menge zu entdecken...natürlich Wein, leckeren Käse, köstliches Gebäck, Kunst und die ein oder andere kulinarische Besonderheit. Ich hab ernsthaft überlegt Schnecken zu probieren, aber mich dann doch dazu entschlossen, meinem deutschen Magen nicht zu viel zu zumuten

Nach diesem Erlebnis ging es weiter zu den Seineinseln und die Seine entlang Richtung Parkplatz.

An dem Tag hat man mal wieder gesehen, dass Mode in Paris eine Leidenschaft ist, keine Pflicht...es ist echt erschreckend wie sich einige Leute auf die Straße trauen


Montag begann leider meine Arbeitswoche. Also hatten wir nicht den ganzen Tag zusammen. Wir haben uns ein kleines, süßes mittelalterliches Städtchen in der Nähe angeschaut...aber der Höhepunkt des Tages war das Mittagessen: Es gab Kartoffelpuffer mit selbstgemachten Apfelmus Zu Hause gabs das gar nicht so oft, aber hier hab ich so oft Appetit drauf :D


Am nächsten Tag sind wir dann nach Fontainebleau auf den Markt gefahren. Eigentlich war es mit dem Fahrrad geplant, aber irgendwie war es uns zu kalt. Denn ausgerechnet in der Woche musste der Herbst zeigen, was ihn ausmacht...Nebel und Kälte...das ergab einen Temperatursturz von etwa 10 Grad...naja, wenigstens hat es nicht geschneit

Nach einer ausgiebigen Shoppingtour, war gar nicht mehr viel Zeit bis ich arbeiten musste...

Den Abend musste ich leider wieder alleine verbringen, weil ich am Mittwoch den ganzen Tag arbeiten musste. Die Drei sind dann ohne mich nach Paris gefahren Aber am Abend kam meine Schwester her und hat bei mir übernachtet. Es war so schön, endlich mal jemanden zum quatschen hier gehabt zu haben.


Der Donnerstag begann mit schlechter Laune. Die deutsche Bahn wollte endlich die neuen Fahrpläne ins Inet stellen. Also bin ich aufgeblieben, um meine Karten für Weihnachten bestellen zu können. Um allerdings das Sparangebot nutzen können, muss man 3 Monate im Voraus buchen...nun, das war ja nun nicht mehr möglich und es gab natürlich keine billigen Fahrkarten mehr...typisch DB

Nach wenigen Stunden ruhigem Schlaf ging es dann nach Melun, der Hauptstadt des Briekäses. Viel zu sehen gab es nicht, dafür um so mehr zu erleben. Ich hab nämlich endlich einen Billigfriseur gefunden...einer, bei dem es statt 45€ nur 12,50€ kostet Ich hab mich so gefreut, dass ich die Gelegenheit nutzen wollte und mir mich wieder herrichten lassen wollte Ich hab dabei allerdings nicht bedacht, das ich mich in einem Land befinden, dessen Sprache ich nicht wirklich mächtig bin Das war vielleicht ein Krampf zu erklären, dass ich nicht viel abgeschnitten haben will...aber irgendwie haben wir es dann geschafft


Am Freitag war es plötzlich arschkalt. Da musste ich mir tatsächlich nen Anorak leihen...

Zum Mittag gabs dann Papas Kartoffelsalat *yummy* da war die Kälte fast vergessen


Dann war die Woche schon fast wieder rum. Aber am Samstag sind wir noch mal nach Paris gefahren. Da haben wir dann fast den ganzen Tag im Louvre verbracht. Natürlich wollte ich das berühmteste Gemälde der Welt sehen, die Mona Lisa...nur viel zu sehen gab es da nicht...eine hohe fast kahle Wand, viele Menschen davor und dann eine Glasscheibe mit einem recht kleinen, unscheinbaren Gemälde dahinter...man stellt sich hinten an, lässt sich herum schubsen bis man irgendwann mal vorne ist und macht ein zwei Fotos, lässt sich mit der Mona Lisa fotografieren und dann geht man wieder...das wars!

Nach dreieinhalb Stunden Kunst im Übermaß, war ich am Ende...ich brauchte dringend Ablenkung. Also sind wir zum größten und ältesten Friedhof von Paris gefahren, Père Lachaise.

Dort liegen viele viele berühmte Leute. Mit einem Lageplan ausgestattet haben wir uns zum Grab von Jim Morisson aufgemacht. Der Friedhof wirkt wie eine kleine Stadt, weil sich die Familien Häuser und Kapellen haben bauen lassen und da der Platz nicht reicht, baut man einfach in mehreren Reihen hintereinander...aber ohne Wege dazwischen. Das wird zum Hindernis, wenn man bestimmte Gräber sucht. Auf dem Lageplan hatten wir schnell den richtigen Weg zu Jim Morissons Grab gefunden...doch entlang des Weges fand wir das Grab nicht....schließlich ist es das meistbesuchte Grab des Friedhofes...es müssten also einige Leute davor stehen.Mais rien! Wir sind dann einfach mal den anderen Leuten hinterher gestiefelt...und siehe da...das Grab gefunden. Es ist wiklich gut versteckt in der zweiten Reihe zwischen vielen unscheinbaren Gräbern mit dem Grabstein vom Weg abgewendet und echt klein. Aber was einem zu aller erst ins Auge sticht sind die Unmengen an Zigaretten und Joints. Noch auf dem Rückweg liefen vor uns kiffende Besucher

Bevor wir raus sind haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Grab von Héloise et Abélard gemacht...das ist das französische Liebespaar Romeo und Julia..erst im Tod vereint

So endete der letzte gemeinsame Tag.


Nun bin ich wieder allein hier.

Nächste Woche habe ich erstmal eine Woche frei (muss dafür aber die Woche darauf voll arbeiten), da schlaf ich endlich mal wieder aus, genieße das Nichtstun und werde natürliche Paris erkunden!

In der Woche hat Silja, ein anderes deutsches Au Pair, nämlich sturmfreie Bude und wir haben das Haus für uns

Und am letzten Oktoberwochenende fahr ich mit der Familie nach Lille die französischen Großeltern besuchen.

Dann ist es auch gar nicht mehr lange bis ich der Heimat mal wieder einen Besuch abstatte


So ihr Süßen, es ist jetzt wirklich spät geworden...hab morgen wieder Sprachkurs und muss früh raus!


Lasst mal was von euch hören!


Denk an euch!

19.10.09 23:59
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


anne-in-london / Website (21.10.09 00:54)
wie suess,

die susi ist auf die smilies gekommen!

ich liebe diesen eintrag von dir!

wunderschoen!

hach...

liebe gruesse aus dem ebenfalls kuehlen england.


Flo / Website (21.10.09 01:35)
Bonjour Susi!
Mich interessiert ja brennend, wo genau es dich nach Frankreich verschlagen hat.
Ich liebe Frankreich, könnte nur leider nie wie du dort ein Auslandsjahr machen, habe nämlich nie Französisch gehabt. ):

Meld dich doch mal!


Susi (21.10.09 17:06)
hey flo!
ich bin 60km südlich von Paris in der Nähe von Fontainebleau, wenn dir das was sagt! Es is echt schön hier.
Übrigens französsich lässt sich lernen...hier sind welche die kriegen gerade mal Danke, Ja, Nein, Guten Tag hin :D
Wie gehts dir denn so?

ganz liebe Grüße!

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