* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren




Make your own Countdown Clocks

* Freunde
   
    martin-on-the-rocks

   
    anne-in-london

    - mehr Freunde

* Links
     Anne
     Marie

* Letztes Feedback






Ich habe mich verliebt...

Ja es ist wahr, ich habe mich verliebt...in Paris!

Die Stadt ist einfach unglaublich!


Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...

Also da sind zum Einen die vielen unterschiedlichen Menschen, die zu beobachten einfach nur Spaß macht. Die Touris irren mit Digicam, Rucksack und Stadtplan umher. Man muss allerdings zwischen drei Arten unterscheiden.

Es gibt die Asiaten, die jeder schon einmal irgendwo in einer größeren Stadt mit Kultur entdeckt hat. Sie sind auch schwer zu übersehen, da sie meist in riesigen Gruppen auftreten, stets die Welt durch das Objektiv ihrer Kamera betrachten und modisch gesehen die interessanteste Gruppe sind. Sie scheinen die Designer von morgen zu sein oder geradewegs einem Manga entsprungen.

Weiterhin ist die Spezies der Amerikaner zu beobachten. Diese ist, allen Gerüchten zum Trotz, nicht an ihrer Leibesfülle zu erkennen. Sie sind vielmehr aufgrund ihrer Reiseführer „Europa in 3 Tagen“ oder „Paris in 50min“ ausfindig zu machen. Man begegnet dieser Art selten zu Fuß. Sie bevorzugen meist Kutschfahrten. Diese bieten ihnen einen Hauch von Romantik und historischem Erlebnis. Des Weiteren lösen sie mit ihrem Kleidungsstil eine Art Fremdscham bei Passanten aus. Es scheint, als wäre im Urlaub alles erlaubt. Die Welt vieler junger Menschen bricht in dem Moment zusammen, in dem sie erkennen müssen, dass die Bewohner des fremden Landes auf der anderen Seite des großen Teichs auch nur Geschöpfe wie unsereins sind, allerdings ohne jedes modische Gespür. Sehr markant sind auch ihre zum Bersten gefüllten Rucksäcke. Ohne Verpflegungpacket, dass im Notfall auch 1 Woche reichen muss, verlassen sie das Hotel nicht.

Die letzte, aber weitaus unauffälligste, Art ist die der europäischen Touristen. Sie gleichen einem Chamäleon. Man könnte sie für Einheimische halten, würden sie sich nicht mit Stadtplan und Digicam verraten. Doch auch sie kennzeichnet eine Besonderheit. Man erkennt an ihrem Verhalten, ihrer Ausrüstung und ihrem Kleidungsstil, welchem europäischen Land sie entstammen. Die Engländer sind meist betagte Damen und Herren, die in Gruppen bis zu 10 Mann durch den Großstadtdschungel irren. Dabei tragen sie bequeme Outdoorkleidung. Passend dazu natürlich immer mit Tropenhut und Kamera vor dem fülligen Wanst. Man könnte sie beinahe mit Großwildjägern der Savanne oder Forschern im Regenwald verwechseln. Die Holländer treten nur in Familien auf, in denen sich Mutti und Vati mit dem Tragen der Verpflegung stets abwechseln. Ein sehr soziales Volk. Sie trifft man meist in Museen an. Außerdem sind dies mit Abstand die strebsamsten Menschen Europas. Sie sind ständig damit beschäftigt den Reiseführer zu lesen. Den deutschen Touristen hört man vielmehr als das man ihn sieht. Er gibt zu allem seine Meinung hab auch wenn sie die umstehenden Menschen nicht interessiert, da sie wohl auch nichts verstehen.

Neben der Gattung der Touristen gibt es natürlich noch die Pariser, nicht zu verwechseln mit den Franzosen. Die Pariser sind kosmopolitisch. Sie verstehen sich als die First Class unter den Franzosen. Die haben die französische Kultur perfektioniert. In Paris steht man am Wochenende erst nach 11 Uhr auf. Dann geht man mit Freunden ins Café frühstückt (natürlich Croissants und Pain au Chocolat, da man in der Woche ja schließlich fasten muss), tratscht, beobachtet die Leute und genießt das Leben.
Die jungen Pariser und Pariserinnen kleiden sich stets in der neusten Mode, die direkt von den Laufstegen dieser Welt kommt. Die Pariser Mode ist dezent aber elegant. Dies gilt auch für die Damen und Herren, die man nicht selten im Pelzmantel antrifft.

Es ist äußerst interessant sich das Wochenendgeschehen von einer Parkbank, einem Café, der Metro oder einer Straßenecke anzuschauen.


Neben den Menschen liebe ich die Stadt aber auch wegen ihrer tollen Läden. Hier gibt es einzigartige Läden, in die man nur mit leerem Portemonnaie gehen darf, will man nicht sein gesamtes Geld dort lassen. Das gilt auch für die schönsten Buchläden, vor allem für „Shakespeare and Company“, in dem es nur englische Bücher gibt und „Gilbert Jeune“, in dem es einfach alles gibt.


Paris hat natürlich auch großartige Restaurants und Bars. Man kriegt hier alles was das Herz begehrt, besonders in den vielen Restaurants. Man kann natürlich typisch französisch essen, aber auch türkisch (und damit meine ich keine Döner!), griechisch, italienisch, spanisch, mexikanisch, chinesisch, japanisch, vietnamesisch, jüdisch, deutsch, marokkanisch, indisch, amerikanisch (es gibt in etwa 6 verschiedene amerikanische Ketten, die man an jeder Ecke findet) und natürlich schnell (Crèpes auf der Straße, McDonalds, Döner etc.) essen, aber eines ganz gewiss nicht: Preiswert...zumindest nicht in den Touristengebieten.

Die Bars sind dagegen nicht ganz so spektakulär, da die Pariser abends eher Essen gehen und anschließend Wein trinken. Die Auswahl in den Bars ist dementsprechend rar und natürlich teuer.


Am liebsten laufe ich die Seine entlang. Auch wenn es dort nur von Touristen wimmelt. Man kann dort die Herbstsonne genießen, lesen, Leute beobachten, entspannen. Es ist einfach schön dort. Doch mein absoluter Lieblingsplatz ist die Île St.-Louis. Man fühlt sich dort wie in einem Dorf. Es ist richtig ruhig dort.

Und abends wenn es dunkel wird, sollte man sich mit einer Decke an den Trocadero gegenüber des Eiffelturms setzen und zusehen, wie in Paris die Lichter angehen. Das ist allerdings auch sehr schön von Montmatre aus oder von der Terrasse der Galerie Lafayette.


Da ich es nach Paris nicht sehr weit habe, bin ich an meinen freien Tage natürlich hingefahren. Am Samstag habe ich zunächst einen schönen Spaziergang an der Seine entlang gemacht, war auf der rue de Rivoli ein bisschen shoppen und habe dann von der Sacré Coeur aus zugesehen wie Paris angeknipst wurde. Anschließend bin ich zum Eiffelturm gefahren und habe mir angeschaut wie er erstmals bunt beleuchtet wurde. Als ich ankam war er ganz in blau getaucht. Punkt um 8 fing er an weiß zu glitzern. Nach etwa einer viertel Stunde leuchtete er in allen Farben. Doch irgendwie wirkte es nicht so toll wie das Blinken vorher. Das könnte allerdings daran gelegen haben, dass ich mal wieder auf der falschen Seite stand und bis ich das mitgekriegt hatte und drüben auf der richtigen war, war das Spektakel auch schon wieder vorbei. Aber ich komme ja noch öfter dahin zurück.

Am Sonntag habe ich dank Zeitumstellung endlich mal wieder ausgeschlafen. Da bin ich dann nicht mehr fort, da ich mich abends schon mit Silja getroffen habe. Wir sind zu ihr gefahren und haben Disneyfilme geschaut. Das war eich richtig toller Abend. Montag haben wir uns das Schloss von Fontainebleau angeschaut. Das ist richtig pompös eingerichtet..und fast alles noch Original. Das war wirklich beeindruckend. Dienstag sind wir natürlich nach Paris. Wir sind den ganzen Tag durch Paris geschlendert und haben uns Notre Dame, Île St.-Louis, Invalidendom, Eiffelturm (natürlich als es dunkel wurde), die Galerie Lafayette (von der Terrasse hat meinen tollen Block über die Dächer von Paris) und das Quartier St. Michel (mit jüdischem Viertel, tollen Buchläden, vielen Restaurants und interessanten Menschen) angeschaut.

Und gestern haben wir einen entspannten Tag gehabt. Wir haben Film geschaut, sind durch Moret gelaufen und dann bin ich wieder zurück zu mir. Die 3 freien tage waren wirklich toll, vor allem weil wir super Wetter hatten. Es war richtig warm, bei blauen Himmel und Sonnenschein.

Heute ist es leider trüb und neblig. Aber ich muss sowieso Sachen packen. Morgen früh um 7 geht’s es zu den Großeltern nach Lille. Da kann ich mir morgen und Sonntag die Stadt anschauen und Samstag wird der Geburtstag von dem Vati gefeiert. Sonntag kommen wir dann abends wieder.

Ich kann mich in den drei tagen allerdings nicht melden, weil es dort kein Internet gibt. Aber sobald ich wieder da bin berichte ich euch wie es war.


Hab euch lieb!


 

29.10.09 11:13
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sorciere (29.10.09 14:15)
Da soll es doch tatsächlich Gegenden gebne, wo das Internet noch nciht angekommen ist ... ts ts ts

Wann bist du zum Kulturfreund geworden? An der Loire war Dir das alles ncoh zuviel ;-)

Den Teil über Paris solltest Du überarbeiten und an eine Zeitung schicken! Unsere Lokalzeitung freut sich über NAchrichten aus "fernen" Ländern. Ist toll geschrieben!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung