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Hallo ihr Lieben,

jetzt habe ich mich schon wieder einen Monat nicht gemeldet.

Wie die Zeit vergeht...es ist schon wieder Ende März. Ich bin seit 4 Monaten wieder hier. Eine lange Zeit, die wie im Flug verging. Ich bin ständig unterwegs, ob beim Babysitten, mit den Kids, in Paris oder in Fontainebleau. Aber zur Ruhe komme ich nicht so richtig. Deshalb komme ich auch irgendwie nicht mehr zum schreiben. Was mir wirklich leid tut. Nicht nur, dass ich in 4 Monaten nur zwei Mal in den Blog geschrieben habe, ich schaff noch nicht mal alle Mails zu beantworten. Aber ich werde mir mehr Mühe geben-versprochen!

Nun aber erst einmal zu den letzten Wochen.

Vom 20. Februar bis 2. März hatte ich endlich Urlaub. Die erste halbe Woche war Jana hier. Wir zwei haben uns eine tolle (wenn auch teure )Zeit gemacht. Wir waren im Erotikmuseum, haben die unzähligen Stufen bis zur Kuppel von Sacré-Coeur bezwungen (solche Schmerzen hatte ich noch nie in den Oberschenkeln), dann die Aussicht vom Eiffelturm bei Nacht genossen (so schön hab ich Paris noch nie gesehen), sind natürlich auch shoppen gegangen, durch das Jena von Paris und die Seine entlang geschlendert. Kurzum, es war schön.

Anschließend bin ich für eine Woche nach London zur Anne gefahren.
Als ich am Samstag ankam, hatte ich gar nicht groß Zeit anzukommen, denn wir mussten uns fertig machen. Anne wollte in ihren Geburtstag reinfeiern. Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut. Der Abend war super schön. Wir haben getrunken (endlich wieder leckere und bezahlbare Cocktails), getanzt (auch die Musik war um Welten besser als in französischen Clubs) und hatten jede Menge Spaß gehabt.

Am Sonntag konnte ich dann sogar ausschlafen (was für ein Luxus für mich), dann haben einen Geburtstagskuchen gebacken (Russischen Zupfkuchen-lecker) und anschließend sind wir ins Westfield shoppen gegangen Am Abend gings dann noch zum Italiener. Es gab Knoblauchbrot , Tomatensuppe und die schärfsten Penne Arrabiata meines Lebens. Aber das Essen war so gut und preiswert, dass wir am Donnerstag gleich noch mal hin sind.
In der Woche musste Anne natürlich arbeiten. Aber während ihrer freien Zeit haben wir eine ganze Menge zusammen gemacht. Wir sind am Montag in den Hyde Park gefahren und waren im Harrod`s (das ist ja so anders als das Lafayette: sau teuer und es gibt wirklich alles). Außerdem hat Anne mich in die kulinarischen Spezialitäten der Insel eingeführt: Es gab Doughnuts mit Custard (so eine Art Vanillepudding). Das war unglaublich lecker!

Am nächsten Tag bin ich früh in die Baker Street gefahren und stand vor Madame Tussaud's (zum Reingehen, fehlte mir leider das Geld). Später haben wir uns dann mir Marie im Westfield getroffen und sind anschließend in die Oxford Street zum shoppen gefahren. Wir waren natürlich auch im, von Marie geliebten, Primark. Und ich muss gestehen, ich bin diesem Laden, in dem man kiloweise Klamotten kauft, ebenfalls verfallen. Ich kann nicht verstehen, wie es so was nur in GB geben kann. Abends sind wir dann noch zum Picadelly Circus gegangen. Eigentlich ist da wirklich nicht mehr als die riesige Werbetafel. Der Platz ansich sah im Englischbuch auch immer viel größer aus Von dort sind wir weiter nach Soho gegangen. Das Viertel an sich ist sehr groß. Aber was ich davon gesehen habe, bestand nur aus Theatern, Nachtclubs und Sexshops Und die berühmte Chinatown ist auch gerade mal eine Straße mit jeweils einem Tor am Ein-bzw. Ausgang. Aber es ist bestimmt das interessanteste Viertel.

Am Mittwoch war nach all dem Geldausgeben, ein bisschen Sightseeing an der Reihe. Ich bin früh gleich zur St. Paul's Cathedral gefahren. Es ist zwar ein gewaltiger Bau, aber ich habe vergeblich die Treppe aus Mary Poppins gesucht

Dafür konnte ich von der Millenium Bridge einen ersten Blick auf die Tower Bridge ergattern. Auf der anderen Seite der Thamse bin ich, vorbei am Globe Theatre, über die London Bridge, zum Tower of London gelaufen. Ich bin gerade rechtzeitig dort angekommen, um den täglichen Kanonenschuss mit zu erleben. Anschließend bin ich zum Big Ben gefahren, um mich mit Anne zu treffen. Wir sind zum Trafalgar Square und weiter nach Covent Garden geglaufen. Dort gibt es einen schönen Markt, der bekannt für die Straßenkünstler-Szene ist. Trotz der Kälte haben wir eine Opernsängerin mit furchtbarer Stimme (die Frequenz hätten fast nur noch Fledermäuse hören können), eine tolle Streichgruppe und einen Artisten gesehen.

Dann sind wir ins Café Rouge eine heiße Schokolade trinken gegangen. Das war vielleicht ein komisches Erlebnis. Da drin hat man sich gefühlt wie in Paris. Die Engländer sind sowieso auf 'nem Frankreichtrip. Dort gibt es viele französische Gerichte, Zutaten, Bäcker, Geschäfte, etc.

Anne musste sich danach leider wieder verabschieden. Ich bin dann zurück zur Tower Bridge, von dort wieder am Thamesufer in Richtung St. Paul's Cathedral bis zum London Eye und den Houses of Parliament mit dem Big Ben, denn ich wollte London unbedingt bei Nacht sehen. Ich finde nämlich, beleuchtet sieht eine Stadt interessanter und schöner aus, als bei Tag.

Natürlich habe ich es nicht versäumt, mir den Palast der Queen anzusehen. Der Flagge nach, war sie am Donnerstag sogar zu Hause. Durch den angrenzenden St. Jame's Park bin ich weiter zur Westminster Abbey gegangen. Der Park ist zwar recht klein, aber sehr sehr schön Dort gibt es viele verschiedene Wasservögel-sogar vier Pelikane! Leider war mein Fotoapparat plötzlich leer und ich hatte das Ladegerät in Frankreich vergessen...auf die Idee mein Handy zu nehmen, bin ich erst am Nachmittag gekommen. Da sind wir nach Greenwich gefahren. Dort gibt es einen wunderschönen Park mit ganz vielen Eichhörnchen und man hat eine tolle Sicht auf die Bankside. Die Hauptattraktion ist allerdings der Nullmeridian. Anne und ich wollten natürlich ein Erinnerungsfoto, doch eine Gruppe deutscher Schulmädchen hatte nichts besseres zu tun, als mit ihrer Fotosession alles zu blockieren. Im Kampf um das „perfekte“ Foto fehlte nur noch Heidi Klum. Letztendlich haben sie für ein paar Minuten ihr Treiben widerwillig unterbrochen. Als sie dann merkten, dass wir ebenfalls Deutsche sind, wurden sie jedoch schlagartig kleinlaut.

Am nächsten Morgen bin ich wieder zum Buckingham Palace gefahren, diesmal um mir „The Changing of the guards“ anzuschauen. Ehrlich gesagt, war ich ein wenig enttäuscht. Denn im Grunde genommen, ist es ein normaler Wachwechsel, den man jeden Tag dort sehen kann, nur dass mehr Guards daran beteiligt sind und das zwei Kapellen spielen. Trotzdem war es interessant, es zu sehen.

Am Nachmittag bin ich mit Anne zu Marie in die Nähe von Brighton gefahren. Mit Eti und Theresa (Maries Ziehkind und Gastmutti) gings es gleich an den Strand. Es war herrlich dort, wie im Urlaub. Abends haben wir dann noch indisch und Brownies gegessen. Samstag sind wir drei nach Brighton gefahren. Dort sind haben wir die Frühlingssonne genossen, haben Doughnuts gegessen und waren shoppen. Am Abend sind wir essen gegangen. Für ein paar Pfund gab ein riesiges Buffet mit tausenden Gerichten, von Sushi, über mexikanisch, indisch, malaysisch, bis hin zu Pizza, Pasta, Crèpes und jeder Menge Desserts. Man durfte so viel essen wie man wollte. Wir sind am Ende nach Hause gerollt

Am Sonntag sind wir wieder zurück nach London und ich habe mich mit einem vollgestopften Koffer wieder auf den Weg nach Paris gemacht.
Ich hatte eine wunderschöne Woche. London ist eine interessante Stadt, auch wenn ich nicht sagen würde schön. Mit Paris kann sie nicht mithalten.
Was mich sehr überrascht hat, ist die Größe. Im Vergleich zu Paris, ist die Stadt klein. Man kann von einer Sehenswürdigkeit zu anderen zu Fuß gehen. Eiegtnlich ist die ganze Tour in zwei Tagen zu Fuß erledigt. In Paris wäre das undenkbar. Aber es hat auch seine guten Seiten: man spart Tickets und man sieht mehr von der Stadt.

Am Montag fing für mich wieder der normale Wahnsinn an.

Seit dem vergeht die Zeit noch schneller. Jetzt sind es nur noch drei Monate bis ich wieder zu Hause bin. Und ich habe noch so viel vor. Hier gibt es so viel, dass ich noch unbedingt sehen will.

Am Samstag war ich wiedermal in Paris und habe mir die Arène de lutece angeschaut-ein altes Amphitheater noch aus der Römerzeit. Es liegt versteckt im Quartier latin, unscheinbar zwischen zwei Wohnhäusern. Aber es ist einer der wenigen Orte in Paris, an dem man alleine sein kann und sich nicht wie in einer Millionenstadt fühlt. Am Nachmittag war ich mit Nathalie, Sophie und Antonia noch im Kino. Eigentlich wollten wir „Shutter island“ schauen, doch es gab keine Plätze mehr. Wir haben uns dann für „A single man“ entschieden und es nicht bereut. Der Film war unglaublich. Ich habe es noch nie erlebt, dass sich im Kino nach Ende des Films keiner traut, die Stille zu unterbrechen und aufzustehen. Doch so war es. Wir saßen noch ganze 10min da und mussten uns sammeln.

Seit etwa 4 Wochen haben wir hier auch richtigen Frühling. Es ist warm (teilweise sogar um die 25°G), die Sonne scheint und alles blüht. Doch seit gestern regnet es hier (den kriegt ihr übrigens auch) und es soll bis Dienstag nicht besser werden. Am Wochenende fahr ich trotzdem weg. Samstag geht es natürlich wieder nach Paris und Sonntag wollen wir nach Chantilly nördlich von Paris fahren. Ich hoffe das Wetter macht mal eine Ausnahme und hält sich nicht an die Vorhersagen.


Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende!


26.3.10 15:23
 


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